Geschichte
Die frühesten urkundlichen Spuren von der Burg und ihrem idyllischen Park stammen aus dem 12. Jahrhundert. In ihrer wechselvollen Geschichte hat sie viele Bewohner erlebt - von Rittern bis zum englischen Außenminister. Und jeder trug auf seine Weise zum Charme des Anwesens bei.
So hat der Ritter Johann Schillinck 1360 die Anlage zur gotischen Burganlage erweitert. Nach der Familie Statz von dem Bongart und der Familie von Blanckart erwarb 1761 das Vilicher Stift die Anlage. 1802, nach der Aufhebung des Stifts, fiel sie an den preußischen Staat, der sie 1820 an den Kölner Bankier Herstatt veräußerte. Über die Familie de Claer und den Direktor der Dillinger Hüttenwerke, Otto Weinlig, gelangte die Burg dann 1930 an die Gräfin Berghe von Trips. Nach dem II. Weltkrieg diente Burg Lede den Engländern als Kommandoquartier für den Befehlshaber und späteren englischen Außenminister Lord Carrington.
Der heutige Eigentümer, Freiherr. v. Loë, übernahm 1987 von seinem Großonkel Friedrich Graf Berghe von Trips das Erbe.



