Familie von Loë

Die Familie von Loë entstammt dem westfälischen Uradel des Vestes (mittelalterlicher Begriff für „Gerichtsbezirk”) Recklinghausen. Der Name geht auf den Besitz „Domus Alberti dicti in dem Loë” zurück.

Seit dem 15. Jahrhundert ist der Stammsitz der Familie im Clevischen. Die Ernennung in den Reichsfreiherrenstand erfolgte im Jahr 1629. Über viele Linien ist die Familie tief im deutschen und europäischen Uradel verurzelt. So ist Ferdinand von Loë ein Cousin der 1961 in Monza tödlich verunglückten Formel-1-Legende Wolfgang Graf Berghe von Trips, der seine Großmutter Eugenie oft und gerne auf Burg Lede besuchte. Über seine Mutter, eine geborene Gräfin Henckel von Donnersmarck, besteht eine Verbindung zur Familie von J.W. von Goethe. Jüngster Spross der Familie ist Tochter Sittah von Loë, die mit ihrem Vater auf Burg Lede lebt.

Die Familienfarben sind schwarz und silber. Das Familienwappen zeigt dementsprechend ein silbernes, hufeisenförmiges schwarzes Fasseisen, mit je 6 Widerhaken versehen. Der Helm mit seinen schwarz-silbernen Decken wird von drei gekreuzten Straußenfedern geschmückt, auch jeweils eine schwarz und eine silber. Auf jedem Federnpaar findet sich wieder ein Fasseisen.