Lesung im Burgpark

Veranstaltungen

Der Verein der Freunde und Förderer der Burg Lede e.V. lädt zu folgenden öffentlichen Veranstaltungen ein

Tag der offenen Gartenpforte, Rheinland 15./16. Juni 2019

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Tag der Offenen Gartenpforte, Rheinland 

 

 Historischer Garten der Burg Lede

Samstag, 15. Juni 2019, 11 bis 16 Uhr

Sonntag, 16. Juni 2019, 11 bis 16 Uhr

 

Programm:

Führungen zu Burg und Garten

12.30, 14.00 und 15.30 Uhr.

 

Das Highlight:

Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr
Matinee im Salon der Burg Lede mit dem Flötenensemble „Fluturas“ unter der Leitung von Elisabeth Braselmann

13 Uhr spielt das Duo "Saitenwind" mit Ursula Schmitt und Elisabeth Braselmann im Garten der Burg Lede. 


Für das leibliche Wohl:

Wein, Kräutercremesuppe, Baguette et Fromage, herzhafte Aufstriche, Kaffee und Kuchenbuffet 

 

Für kleine und große Gartenliebhaber:

Verkauf von frischen Blumen, Kräutern und Stauden und Bemalen von Blumentöpfen. 

 

Imkerei am Jakobsweg, Miljen Bobic bietet Honigprodukte und informiert, was Imker und Pilger gemeinsam haben.

 

 Alle Einnahmen kommen der Rekonstruktion des historischen Gartens zugute.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Tag des offenen Denkmals, 8. Sept. 2019

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Tag des Offenen Denkmals auf Burg Lede

Sonntag, 8. September 2019, 11-16 Uhr

 

Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

„Es hat keine Epoche gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne ‚modern‘ fühlte.“(Walter Benjamin, Das Passagen-Werk)

 

 

Vortrag

Sonntag, 8. September, 11.30 Uhr

Dr. Ros Sachsse-Schadt

Wilhelm Franz – Zwischen Historismus und Moderne 

 Salon der Burg Lede

 
Als 1904 Otto Weinlig, Direktor der Dillinger Hüttenwerke, die damals so genannte Schneckenburg erwarb, beauftragte er mit Wilhelm Franz einen Stadtbaumeister und Architekten aus Berlin mit einer schöpferischen Rekonstruktion der gotischen Wasserburg Lede. Seit 1901 hatte Franz den neu eingerichteten Lehrstuhl für Baukonstruktionen und Industriebauten an der Königlichen Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg inne. In der Architektur der Burg Lede vereint Franz den zu der Zeit aufkommenden und beliebten Reformstil prämoderner Villen- und Industriearchitektur mit der überkommenen Formensprache historistischer Repräsentationsbauten des Kaiserreichs.

In Aufsätzen wie „Über die Schönheit der Nutzbauten“ und „Wie kommen wir zu schönen Fabrikbauten“ sowie in seinem wegweisenden Beitrag  „Fabrikbauten“ zum Handbuch der Architektur (1880-1943) lieferte er einen wichtigen und viel zitierten Beitrag für Bauhistoriker und Praktiker, in dem er sich auch besonders mit Arbeitsabläufen in Theorie und Praxis auseinandersetzte.

 

Dr. Ros Sachsse-Schadt ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der aktuellen Gegenwart unter dem besonderen Aspekt gesellschaftlicher, politischer und sozialer Zusammenhänge, Stadtverordnete und kulturpolitische Sprecherin der Grünen, Bonn.

 

 

Programm:

Führungen zu Burg und Garten

13.30 und 15.00 Uhr

 

Für das leibliche Wohl:

Wein, Kürbissuppe, Baguette et Fromage, herzhafte Aufstriche, Kaffee und Kuchenbuffet 

 

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

 

Wir freuen uns jedoch über Spenden für die Rekonstruktion der Gartenanlage.

Vortrag, Dr. Christof Baier, Kulturformen und Naturformen, So. 13. Okt.  2019

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Vortrag

Sonntag, 13. Oktober 2019, 11.30 Uhr

 

Prof. Dr. Christof Baier

"Kulturformen und Naturformen"

Zur Stellung des Parks von Burg Lede als reformorientierter Hausgarten im Werk von Baron Walter von Engelhardt
Salon der Burg Lede


Die Um- und Neugestaltung des Parks von Burg Lede für den neuen Eigentümer Otto Weinlig, ist einer der ersten Privataufträge des 1906 aus dem Baltikum zugezogenen Gartenarchitekten und neu eingesetzten Gartendirektors der Stadt Düsseldorf im Rheinland. Der neu zu gestaltende Park musste Teile älterer Anlagen und eine historische Bausituation ebenso berücksichtigen wie die zeitgemäßen Ansprüche des Bauherren und seines Architekten Wilhelm Franz. Zudem wurde der Park zu einem Zeitpunkt realisiert, als in Deutschland die Diskussion um den Reformgarten einen Höhepunkt erreichte. 1908 wurde von Engelhardt neben Fritz Encke als einer der ersten Gartenarchitekten in den Deutschen Werkbund berufen und initiierte an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf die künstlerische Ausbildung der Gartenarchitekten. Mit seinem programmatischen Buch „Kultur und Natur in der Gartenkunst“ (1910) leistete von Engelhardt einen wichtigen Beitrag zur Theoriebildung des Faches.
Der Vortrag soll den Park von Burg Lede in diesem vielschichtigen Beziehungsnetz verorten.

 

 

Prof. Dr. Christof Baier ist seit 2012 Juniorprofessor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Europäische Gartenkunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 

 

Im Anschluss: Spaziergang im Garten und Suppe in der Burgküche.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

 

Wir freuen uns jedoch über Spenden für die Rekonstruktion der Gartenanlage.

Adventsmarkt auf Burg Lede, 8. Dez. 2019

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Adventliches Treiben auf Burg Lede

 

Sonntag, 8. Dezember 2019, 12 – 18 Uhr

 

Am 8.. Dezember von 12 bis 18 Uhr richtet der Verein der Freunde und Förderer der Burg Lede e.V. ein adventlichen Treiben im Park der kleinen, wildromatischen Burg Lede aus.

Ein liebevoll gestaltetes Programm mit Musik, Tanz, Lesungen und Basteln für die ganze Familie, wärmende Feuer, süße und herzhafte Leckereien und handwerkliche Stände sorgen für Besinnlichkeit jenseits von Weihnachtsstress und Großstadthektik.

 

Der Eintritt in Höhe von 5 Euro kommt dem Erhalt des Kleinods Burg Lede zugute